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Die Top 7 Gründe, warum du unzufrieden bist

unzufrieden
geschrieben von Steffi

Es läuft im Leben nicht immer so rund, wie wir das gerne hätten. Wir haben uns in Situationen festgefahren, die wir nicht mögen. Wir haben uns Eigenarten zu eigen gemacht oder kultiviert, die uns nicht gut tun. Und wir haben es uns in einer Ecke des Lebens gemütlich eingerichtet, die es uns zunächst einfacher macht, aber doch ständig an unserer Zufriedenheit nagt, weil es mehr ein Kompromiss ist als sonst etwas. Hinterlistig sorgt diese Ecke dafür, dass wir denken: „eigentlich müsste es mir doch gut gehen.“. Trotzdem sind wir unzufrieden.

Oft genug ist das Leben durchzogen von unzähligen kleinen bis größeren Problemen und Sorgen, die im Einzelnen nicht mehr gelöst werden können. Hier ist die Unzufriedenheit nicht mehr unterschwellig sondern wir leiden ganz akut darunter.

Natürlich könnte ich in diesem Artikel jetzt darüber philosophieren, was wichtig für die Zufriedenheit des Menschen ist. Anerkennung, soziale Kontakte, eine sinnvolle Aufgabe, Entscheidungsfreiheit, Bewegung für die kleinen grauen Zellen.

Das sind nachgewiesenermaßen einige der Hauptfaktoren, die zur Zufriedenheit beitragen.

Das Problem dabei ist jedoch: das bringt dir nichts. Wie kann ich dir sagen, du bräuchtest mehr Anerkennung im Leben, wenn du gerade damit kämpfst, dich gegen die meckernden Kollegen zu behaupten, dein Partner dich nonstop zur Weißglut treibt oder du gerade daran verzweifelst, wie es überhaupt in deinem Leben weitergehen soll.

Selbstverständlich gibt es auch für diese Hauptfaktoren der Zufriedenheit einige super Tools und Tipps, wie du dich in die richtige Richtung bewegen kannst, um sie zu erlangen. Hab ich dir natürlich bei den Top 7 Gründen mit verlinkt!

Aber gerade wenn es um diese allgemeine Unzufriedenheit geht, die über dir schwebt, brauchst du vielleicht mal einen neuen Ansatz.

Heute gehen wir die Sache anders an!

Aus „ich bin unzufrieden“ wird nur zu schnell ein Dauerzustand. Jeder ist mal unzufrieden, für eine Woche oder drei Monate. Völlig normal. Da helfen dir die erwähnten Artikel. Diese chronische Unzufriedenheit jedoch findet ihre Ursache nicht mehr in einzelnen Problemen sondern in einer Grundeinstellung.

Warum also bist du unzufrieden?

Schauen wir uns die Top 7 Gründe an:

1. Weil das halt so ist

Der Hauptgrund schlechthin ist tatsächlich, dass du dich dem Glauben hingibst, dass dein „Zustand“ normal sei. Schließlich haben alle Menschen Probleme, Arbeit ist meist mühselig und wieso sollte es bei dir anders sein. Solange du in diesem „das ist halt so“-Denken hängst, wird es auch immer „so sein“. Glaub mir, nichts, was dir nicht gut tut, ist normal oder muss eben so sein. Das zu verinnerlichen ist ein wunderbarer erster Schritt. Darf aber nicht der letzte bleiben, sonst wird’s noch ungemütlicher 😉

 

2. Weil du keine andere Möglichkeit hast

Leider denken sich sehr viele Menschen klein: Das kann ich nicht, das schaff ich nicht, wie könnte ich nur. Etwas zu ändern bedeutet nicht, dein Leben auf den Kopf zu stellen, die Kids zu vernachlässigen oder überstürzt nach Brasilien auszuwandern. Sicher ist es toll, sich große Ziele zu setzen. Wenn du aber am Anfang stehst, wäre es doch ein viel passenderes Ziel, deine Lebensqualität zu erhöhen. Mit ein paar Kleinigkeiten, die dir den Alltag versüßen. Und das kann jeder. unzufrieden strategieWenn du merkst, dass du damit Erfolg hast, kannst du auch größeres in Angriff nehmen. Das ist eine gute Strategie, um den bösen Glaubenssätzen in unserem Gehirn den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wenn du soweit bist, hören sie auch auf, dir ständig zuzuflüstern: „dafür bist du zu jung/alt/arm/ungebildet/unerfahren/…“.

 

3. Weil du zu sehr mit „unzufrieden-sein“ beschäftigt bist

Es ist der wohl bekannte Teufelskreis. Vor lauter Stress, Ärger und damit beschäftigt zu sein, einen Tag nach dem anderen durchzustehen, bleibt dir keine Zeit, um mal innezuhalten und zu überlegen, wo du ansetzen könntest, um dieser dauerhaften Belastung zu entgehen. Solltest du dann doch mal etwas Zeit haben, erholst du dich von dem ganzen Theater. Um am nächsten Tag von vorne loszulegen. Kennst du diesen Artikel schon?

 

4. Weil du dich gerne im Elend suhlst

Wir wissen alle, dass jammern nichts bringt. Außer dem guten Gefühl, der Welt und sich zu belegen, dass man Opfer des bösen Schicksals geworden ist. Vielleicht bekommt man dafür sogar etwas Mitgefühl von den Mitmenschen geheuchelt. Warum machen wir es dann? Weil es einfach ist. Es kostet viel weniger Energie als die ganzen Probleme anzugehen. Fast noch wichtiger, weil meistens viel unbewusster, ist aber die Tatsache, dass wir beim Jammern nicht scheitern können. Wenn du sagst, du änderst jetzt diesen einen Punkt in deinem Leben und dann läuft es nicht hundert Prozent so, wie du es dir vorgestellt hast, hast du vor dir oder deinem Umfeld versagt. Zumindest neigen wir dazu, es so dramatisch zu bezeichnen. Dieses Risiko scheuen wir lieber und bleiben beim Jammern. Falls du dich ein bisschen ertappt fühlst, empfehle ich dir übrigens diesen Artikel.

 

5. Weil du nicht weißt, was du eigentlich willst

Woher sollst du wissen, was genau dich stört? Klar kannst du sagen, die Arbeit ist doof. Aber was genau? Die Kollegen, die Tätigkeiten, die Zeiten, das Abarbeiten von sinnlosem Kram? Warum ging es dir gestern gut aber heute nicht? Weißt du, was du rückblickend auf deinem Sterbebett sagen können willst, um zu bestätigen, dass du ein gutes Leben hattest? Abgesehen von ein paar Oberflächlichkeiten, wie zum Beispiel, dass du ordentlich bist oder gut organisieren kannst, hast du keine Vorstellungen davon, was dich wirklich ausmacht? Um ein zufriedenes Leben zu führen musst du diese Fragen beantworten können. Ohne diese Landkarte irrst du weiter durch deine chronische Unzufriedenheit. Wenn du noch auf der Suche nach dir selbst bist, lies doch mal diesen Artikel. Oder schau dir meinen eBook-Kurs an!

 

6. Weil du glaubst, grübeln würde helfen

Solltest du an dem Punkt sein, an dem du etwas ändern möchtest, gehörst du vielleicht auch zu den Menschen, die zwar schreiben statt grübelndarüber grübeln, aber es nicht schaffen, es umzusetzen. Grübeln ist ein guter Anfang. Das wars dann aber auch schon. Diese Gedanken dümpeln wie ein grauer Schleier durch unser Gehirn. Mehr nicht. Sie sind oberflächlich, unstrukturiert und lösen sich in anderen Gedanken auf. Auch wenn du es nicht gerne hörst, weil es vielleicht etwas mühselig ist, ist die beste Methode, alles aufzuschreiben. Das führt dazu, dass es dir bewusster wird, dass somit dein Unterbewusstsein damit arbeiten kann und du irgendwann an den Punkt kommst, an dem du einen Plan haben wirst. Alles noch sehr chaotisch in deinem Kopf? Dann schreib alles auf, worüber du nachdenkst. Es muss kein Roman werden. Oder stell dir Fragen wie: „was stört mich? Wann fühl ich mich wohl/unwohl? Wo reagiere ich falsch?“. Die Antworten führen dich in die richtige Richtung. Und zu weiteren Fragen.

 

7. Weil du Angst hast

Veränderungen machen Angst. Veränderungen sind mit einem unbekannten Ergebnis verknüpft, was unser Gehirn, evolutionsbedingt, nicht so prickelnd findet, weil ja unser Leben auf dem Spiel stehen könnte.  Aber seien wir ehrlich, bei den meisten deiner Sorgen steht nicht dein Leben auf dem Spiel. Wenn wir über Veränderungen nachdenken, denken wir dementsprechend an alles, was schief gehen könnte. Die viel größere Wahrscheinlichkeit, dass es eine Verbesserung mit sich bringt, blenden wir aus. Anstatt also bei deinen Überlegungen zu einer Veränderung nur die negativen Aspekte aufzuzählen, versuch mal auf realistisch umzuschalten. Was würde schlimmstenfalls passieren? Wie wahrscheinlich ist das? Und wie wahrscheinlich ist es, dass etwas Besseres passiert?

 

8. Weil du nicht erwartest, dass es eine Nr. 8 gibt, wenn nur 7 versprochen sind

Mag sein, dass einiges in deinem Leben bisher nicht so umwerfend gelaufen ist. Mag sein, dass es andere Menschen leichter haben/hatten als du. Die Vergangenheit oder Gegenwart müssen kein Indikator für die Zukunft sein. Sei also bereit, mehr von deinem Leben zu fordern. Nimm es nicht hin unzufrieden zu sein. Wer weiß, was dein Leben dir noch alles zu bieten hat, wenn du(!) ihm die Chance gibst dich zu überraschen.

 

Fazit

Wie du gesehen hast kommt die Unzufriedenheit aus unserer Einstellung, die wir gegenüber unserem Leben und den Umständen aufgebaut haben. Anstatt dich weiter im Elend zu suhlen oder zu versuchen überstürzt und unkoordiniert dein Leben umzukrempeln, solltest du zunächst diese 8 Punkte verinnerlichen. Ist dir das erst Mal bewusst, geht es nun darum, Klarheit und Ordnung im Oberstübchen zu schaffen.

Es sind also nicht allein die Probleme und Sorgen, die deine Unzufriedenheit verursachen, sondern der Umgang damit.

Solltest du es noch schwer finden diese Schritte nacheinander zu gehen –  also dich kennenlernen, Probleme genau analysieren, die richtigen Veränderungen anzustoßen – wirf doch mal einen Blick auf meinen eBook-Kurs. Der Kurs nimmt dich nämlich bei der Hand auf dem Weg in ein zufriedeneres Leben.

Und wie gesagt:

Gib deinem Leben die Chance dich zu überraschen! 🙂

Deine Steffi

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Wer steht hinter Welt der Chancen?

Steffi

Hi, ich bin Steffi, 33, Zukunftsoptimist und sehe, dass sich unsere Welt verändert.
Mit offenen Augen und offenem Geist pick ich mir das Beste für mich raus.
Damit du das auch kannst, schreib ich hier über:
Lebensqualität, Persönlichkeit, Individualisierung, neue Lebensmodelle, neue Werte, Digitalisierung, Arbeit 4.0, …
Da ich seit über acht Jahren als Coach im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Karriere arbeite, habe ich außerdem das ein oder andere Tool parat, um dir den Weg etwas leichter zu machen.

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3 Kommentare

  • Interessanter Artikel. Ich begegne in meiner Arbeit immer wieder Menschen, die den Grund 2 riesengroß auf ihre Fahne geschrieben haben. Keine andere Möglichkeit zu sehen ist eine ganz hässliche Falle.

    Im Internet kursierte mal ein Foto von einem Esel, der mit einer Leine an einen Plastikstuhl angebunden war. Ganz locker und lose. Den Stuhl hätte er mit großer Leichtigkeit ziehen können und der Strick hätte sich wahrscheinlich von alleine gelöst. An dieses Bild erinnern mich die Menschen, die keine andere Möglichkeit für sich sehen.

    Ich finde es hilfreich, sich immer und immer wieder zu fragen “wie kann ich es schaffen”. Sobald dieser Gedanke “ich kann das nicht” auftaucht sofort eine andere Frage zu denken. Ganz bewusst. “Was kann ich tun, damit ich das schaffe?”