Chancen Persönlichkeitsentwicklung

Traumjob vs Berufung vs Hirngespinst – Die etwas andere Suche

traumjob
geschrieben von Steffi

Von Dornen, Gandhi und der Südsee –

Ich finde es unsinnig, einen Job zu machen „nur“ um Geld zu verdienen und sich seine Wochenend-Eskapaden oder die Windeln für die Kleinen leisten zu können.

Ich finde es genauso unsinnig, sich einzureden, dass man nun mal keine andere Möglichkeit hat, weil jeder Job eben Arbeit ist und Arbeit „im Schweiße unseres Angesichts“ geschehen muss, frei nach Gott in der Bibel. Von Dornen und Disteln und Mühsal ist da die Rede.

Oder weil du glaubst, nicht qualifiziert genug zu sein, um einen Anspruch an deinen Job geltend zu machen, oder es eh keine Jobs gibt und du froh sein kannst überhaupt einen zu haben, oder weil das Gerede vom Traumjob nur Hirngespinste sind und das Leben nun mal kein Ponyhof ist.

Vielleicht ist das Leben kein Ponyhof, aber wer sollte dich davon abhalten einen draus zu machen?

(Ausschließlich DU kannst dich davon abhalten, aber darum geht’s heut nicht. Wenn du es trotzdem wissen willst lies hier weiter.)

 

Wie dein Denken dich daran hindert, überhaupt zu versuchen, deinen Traumjob zu findentraumjob schneckenhaus

In meinen Seminaren frag ich meine Schüler nach ihren persönlichen Erfolgen. Sie sind dann meist überfordert und ziehen sich in ihr „ich bin doch nur ein Schüler, was soll ich denn für Erfolge haben?“-Schneckenhäuschen zurück. Wenn ich ihnen dann erkläre, dass es nicht gleich der Nobelpreis sein muss, der einen Erfolg ausmacht, kommen sie langsam wieder rausgekrochen.

 

Genauso wie der Begriff Erfolg so groß und wichtig und unerreichbar scheint, ist es mit den Begriffen Traumjob oder Berufung.

Wahrscheinlich denkst du bei diesen Begriffen an Menschen, die berühmt sind, reich, wahnsinnige Risiken eingegangen sind oder unglaubliches Glück hatten. Oder von vorneherein genau wussten, was ihre Bestimmung im Leben ist und diesem Ziel nacheifern konnten.

Aber in deiner Welt, deinen Sorgen, deiner Situation lässt sich kein Traumjob unterbringen. Vielleicht weil du falsche Vorstellungen hast oder einfach keine Ahnung, was dein Traumjob oder deine Berufung sein könnten.

 

Das ändern wir jetzt. Zunächst in deinem Kopf und dann schauen wir weiter.

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Was bedeutet Berufung?

Bei der Berufung geht es um Leidenschaft und den tieferen Sinn. Wenn es ein großes Thema in deinem Leben gibt, für das du brennst, für dessen Werte du durchs Feuer läufst, das dich unerschöpflich antreibt, dann sprechen wir von einer Berufung.

Ist wieder ziemlich hochgegriffen, oder?

Siehst du auch gerade Gandhi vor dir, oder Martin Luther King?

Vielleicht hab ichs auch nur etwas zu pathetisch formuliert 🙂

 

Es geht tatsächlich um Leidenschaft und tieferen Sinn. Der tiefere Sinn muss nicht die Rettung der Welt sein und die Leidenschaft dich nicht unentwegt ein Brennen in deiner Seele verspüren lassen.

Ich dachte auch ziemlich lange, dass ich gar keine Berufung habe. Erstens weil ich häufig etwas Neues brauche, die Leidenschaft also nachlässt und zweitens weil ich die Leidenschaft nicht als so brennend empfunden habe. Vielleicht bin ich da auch gar nicht der Typ für.

Ich hab meine Berufung gefunden, im Versuch meine Ideen eines guten Lebens umzusetzen und zu verbreiten. Das mach ich durchaus mit unterschiedlichen Projekten, aber das macht überhaupt nichts. Denn durch diese Projekte brennt es immer wieder gewaltig!

Eine Berufung muss nicht in einem konkreten Job gipfeln.

Eine Berufung darf im Alltag auch mal nur glimmen statt brennen.

 

Also weg von Gandhi und Weltherrschafts- äh rettungsphantasien.

Deine Berufung zu leben bedeutet, etwas zu machen,

  • was deinem Tun einen Sinn gibt
  • was du gut kannst
  • was sich gut und richtig anfühlt
  • was dich morgens gerne aufstehen lässt
  • was mehr ist als den Lebensunterhalt zu verdienen
  • von dem du weißt, warum du es machst (und nochmal: Geld verdienen alleine zählt nicht als warum.)

Und damit sind wir zurück auf dem Boden der realistischen Tatsachen.

„Realistische Tatsachen“ hört sich an nach: „Na, muss ich halt doch einen Brot- und Knochenjob machen.“

Das meine ich definitiv nicht. Sondern, dass eine Berufung auf diesem realistischen Boden erwachen kann. Das soll nicht heißen, dass du nicht danach streben solltest große Ziele und Träume zu haben. Ich will nur klar machen, dass es nicht unbedingt diese riesigen Ziele sein müssen.

Das macht die Suche leichter, weil du nicht auf dem Mond suchen musst.

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Was ist eigentlich ein Traumjob?

Gute Beispiele wären: Supermodel, Rockstar,..

NEIN! Wirklich nicht!

traumjob rockstar

Überleg nochmal, ob du als Rockstar oder Supermodel tatsächlich deinen Traumjob leben würdest. Oder nur einem undefinierten Klischee hinterherträumst.

Selbiges gilt für vermeintliche Traumjobs wie Kampfjetpilot, Astronaut, Self-Made-Millionär und ähnliche Konsorten.

 

Kurzer Check wie es um deinen Klischee-Traumjob steht:

Leidenschaft vorhanden? – Jaaa!

Gäbe es etwas Geileres auf der Welt? – Niemals!

Sinn? – Sicher!

Sicher? – Ähh, also wenn ich genau (also wirklich genau) darüber nachdenke, ist es eher ein Fluchtgedanke oder ein nicht durchdachtes Szenario, das sich geil anhört aber in seiner Alltagserscheinung mir weder Sinn noch Leidenschaft noch Antrieb gibt.

Aha!

Und wenn du da an deinem Schreibtisch sitzt, in einem Job, für den du immerhin Geld bekommst, scheint dieser Traumjob so weit weg wie der Mond, zu dem du gerne fliegen würdest.

Vielleicht ist er es auch. Vielleicht suchst du nur an der falschen Stelle.

Also für manche wenige schon, aber sehr wahrscheinlich ist es besagter unreflektierter Büro-Flucht-Gedanke. Jedes mit ein bisschen Glamour und Ruhm beträufelte Image eines Jobs scheint besser als alles, was in deiner aktuellen Situation erreichbar wäre.

Du darfst aber weder dieses Image noch die Träume von anderen als Grundlage für deinen idealen Job hernehmen.

traumjob strandbarIch hab im Alter von 16 zarten jungen Jahren gesagt (und gedacht), dass mein Traumjob Strandbarbesitzer in der Südsee sei. Das hab ich wirklich geglaubt bis mir aufgefallen ist, dass es sich nicht ganz richtig anfühlt. Auch nicht falsch, aber es war eben nicht genau das, was ich wollte. Als ich mich näher mit der Idee beschäftigt habe sind die Einzelheiten zutage getreten, die mir wirklich wichtig sind: Sonne, warmes Wetter, kein langweiliger Büroalltag, mein eigener Chef sein, Arbeit und Freizeit kombinieren.

Was mir gefehlt hätte wären ein geistiger Anspruch, neue Projekte, neue Herausforderungen und ein tieferer Sinn. Und Arbeit und Freizeit kann man bei dem Job auch nicht wirklich kombinieren.

Über diese Feinheiten, diesen Anspruch an dein tägliches Tun, musst du dir im Klaren sein, um deinen Traumjob überhaupt finden zu können.

 

Genau darum geht es bei einem Traumjob

  • In welchem Umfeld möchtest du arbeiten?
  • Welche Aufgaben möchtest du gerne machen?
  • Mit welchem Menschenschlag möchtest du dich umgeben?
  • Darfst du „du“ sein?
  • Kannst du dort deine Stärken ausleben?
  • Hast du die Herausforderungen, die du dir wünschst?
  • Und im besten Falle: Siehst du einen Sinn in deinem Job? (außer das Bankkonto von Cheffe füllen)

Und wenn du dir diese Fragen gut überlegt beantwortet hast, kannst du dich an die Umsetzung machen. Aber erst dann!

 

Was unterscheidet denn nun die Berufung vom Traumjob?

Die Berufung kommt aus dir selbst und der Traumjob bietet die optimalen Bedingungen für ein erfülltes Arbeiten. Natürlich gibt es da einen Zusammenhang, aber das eine bedingt nicht notwendigerweise das andere.

  • Wenn es perfekt läuft, kannst du deine Berufung in deinem Traumjob ausleben. (Wenn du deine Berufung, also das, was du für dich als Leidenschaft und sinnstiftend bezeichnest, im Job leben kannst.)
  • Du kannst aber auch einen Traumjob haben und deine Berufung nebenher ausleben. (Im Job tolles Umfeld, herausfordernde Aufgaben, du kannst etwas bewegen. Und am Wochenende trittst du mit deiner Band auf, engagierst dich ehrenamtlich für Obdachlose oder schreibst einen Roman.)
  • Du kannst auch einen Job haben, der deiner Berufung entspricht und ein Alptraumjob ist. (weil die Rahmenbedingungen im Job nicht stimmen: blöde Kollegen, cholerischer Chef, keine Anerkennung, …)

 

Und? Welches Schweinderl hättens denn gern?

 

Ganz praktisch: wie findest du deinen Traumjob?

Fängt natürlich damit an, dass du wissen musst, was du brauchst:

  • Großer Konzern? Mittelstand? Start-Up? Warum?(!)
  • Welche Art von Menschen als Kollegen?
  • Welche Hierarchieform passt zu dir?
  • Ist es ein modernes Unternehmen komplett ohne die klassischen Hierarchien?
  • Welchen Grad an Selbstorganisation, Verantwortung?
  • Wie viele strukturellen Freiräume oder Vorgaben?
  • Hättest du gerne die Möglichkeit zur Heimarbeit?
  • Welche Arten von Aufgaben sollen im Mittelpunkt stehen?

Und diese Dinge sind oft weniger in der Stellenbeschreibung sondern im Unternehmen selbst zu finden.

Es gibt einige Unternehmen, die sich schon heute an den Trends der Zukunft orientieren. Diese bieten zum Beispiel:

  • Unternehmen ohne eigene Büroniederlassung -> Remote Working
  • Stärkenorientierte Personalführung (nicht nur per Image-Katalog sondern wirklich)
  • Kinderbetreuung vor Ort
  • Kostenloses Mittagessen
  • Keine klassischen Hierarchien

 

Die Trend- und Zukunftsforscher prognostizieren, dass sich innerhalb der nächsten zehn Jahre auch folgende Punkte immer mehr durchsetzen werden, also immer schön die Augen und Ohren offen halten:

  • Stellen, die auf Bewerber zugeschnitten sind, nicht anders herum
  • Arbeit auf Projektbasis (auch festangestellt, nur nicht für eine ausschließliche Position)
  • ins Unternehmen eingegliederte Privatschule mit individuellem Bildungskonzept

 

Traumjob – oder eher Traum-Arbeitgeber?

Neulich hat mir ein Seminarteilnehmer auf die Frage nach seinem Berufswunsch gesagt, er würde gerne bei BMW arbeiten. Natürlich hab ich gefragt als was. Das war ihm egal, Hauptsache BMW. Und warum? Na, das ist BMW!

Es gibt ja immer wieder Listen mit den Top-Arbeitgebern. Hier stehen die großen Namen ganz vorne. Klar haben diese Firmen ihre Vorteile, die natürlich in jeder Stellenanzeige wohlwollend für den unwissenden Bewerber aufgelistet stehen. (langfristige Perspektiven, attraktive Aufgaben, angenehme Arbeitsatmosphäre, maßgeschneiderte Weiterbildungen, vielfältige Karrieremöglichkeiten, kollegiales Umfeld, bla, bla, bla…). Und sie haben ein unschlagbares Image.

Diese Vorteile hat laut Selbstbeschreibung jedes Unternehmen. Und auf irgendeine Art und Weise wird es auch stimmen. Lass dich aber nicht von Worthülsen und Image einlullen.

Finde zuerst heraus, was DU brauchst. Umfeld? Aufgaben? Und dann informier dich, ob das tolle Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest, genau so toll ist, wie es scheint und dir bietet, was du brauchst.

Wenn du deinen Traumjob finden möchtest, dann suche nicht in erster Linie eine Stellenbeschreibung sondern einen Arbeitgeber, der dir (wirklich!) das bietet, was du brauchst.

 

4 Tipps, um den passenden Arbeitgeber zu finden:

  • Frag Menschen, die dort arbeiten und ehrlich zu dir sind (Freunde, Freundes-Freunde, etc.)
  • Schau dir die Bewertungen auf zum Beispiel kununu an. Selbst Siemens erreicht dort nur 3,61 von 5 Punkten.
  • Könnte ein Praktikum dir genauere Infos bringen?
  • Oder ein „Business-Date“? Bei careerdate kannst du dich mit zukünftigen Kollegen im privaten Rahmen treffen und einen echteren Einblick gewinnen.

 Hier findest du 8 super Tipps zum sinnvollen Umgang mit Bewertungsportalen.

Karriere (wie auch immer du das für dich definierst) machst du nicht im Job, sondern in der richtigen Firma!

 

Fazit:

Berufung und Traumjob sind genauso wenig dasselbe wie sie unerreichbare Luftschlösser sind.

Die Überlegung, Traumjobs eher im richtigen Unternehmen statt in der richtigen Stellenbeschreibung zu finden, sollte dir eine neue Herangehensweise zeigen.

Auch Unternehmen müssen zukunftstauglich werden und folgen immer mehr diesen Trends, die sie zum Traumjob-Geber machen: Stärkenorientierte Personalarbeit, Stellenbeschreibungen an Menschen und nicht an Aufgaben festmachen, keine klassischen Hierarchien, Möglichkeit zur Heimarbeit (wo auch immer auf der Welt dieses „Heim“ sein mag), Projektarbeit für Festangestellte, etc.

 

Wie immer heißt es also: Augen offen halten, Chancen ausloten und nutzen!

Nicht jammern und sich in das Opfer-Schneckenhäuschen zurückziehen!

 

Deine Steffi

Welt der Chancen

 

Wie suchst du nach dem richtigen Traumjob? Oder lebst du deine Berufung? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

 

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Wer steht hinter Welt der Chancen?

Steffi

Hi, ich bin Steffi, 33, Zukunftsoptimist und sehe, dass sich unsere Welt verändert.
Mit offenen Augen und offenem Geist pick ich mir das Beste für mich raus.
Damit du das auch kannst, schreib ich hier über:
Lebensqualität, Persönlichkeit, Individualisierung, neue Lebensmodelle, neue Werte, Digitalisierung, Arbeit 4.0, …
Da ich seit über acht Jahren als Coach im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Karriere arbeite, habe ich außerdem das ein oder andere Tool parat, um dir den Weg etwas leichter zu machen.

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