Chancen Persönlichkeitsentwicklung

Bist du talentiert? – 20 Fragen, um deine Talente zu finden!

Talent
geschrieben von Steffi

Hat jeder Mensch Talent? Hat Talent etwas mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten zu tun?  Bist DU talentiert? Und was bedeutet es, Talente richtig zu nutzen?

Hat jeder Mensch Talent?

Der Begriff Talent wird in unserem Sprachgebrauch hauptsächlich für die Beschreibung von Menschen benutzt, die in ihrem Fachgebiet, egal ob Sport, Business oder Musik, herausragende Fähigkeiten entwickelt haben. Das führt dazu, dass sich viele Menschen nicht mit diesem Begriff identifizieren können. Zu hoch gegriffen, zu weit weg von der eigenen Realität oder den eigenen Möglichkeiten.

Doch was macht diese „Sporttalente“ oder „Zahlentalente“ tatsächlich aus? Wurden sie von der Natur bevorzugt? Haben sie die besseren Gene?

 

Was unterscheidet ein „Talent“ von einem „Normalo“?

Bis auf sehr wenige Ausnahmen, sind diese talentierten Menschen genauso veranlagt wie du und ich. Der Unterschied ist, dass sie irgendwann gemerkt haben, dass es Dinge gibt, die ihnen besonders leicht fallen. Entweder durch Zufall oder Ausprobieren oder durch intensive Beschäftigung mit der eigenen Persönlichkeit.

Zu diesem Zeitpunkt wäre aber noch niemand auf die Idee gekommen, sie als besonders talentiert zu bezeichnen. Diesen Status haben sie sich anschließend erarbeitet.

Die Menschen, die später als Überflieger in ihrem Bereich bekannt geworden sind, haben sich dazu weiterer Talente bedient. Sie haben ihre Motivation gefunden, einen Grund, der sie besonders fest an sich arbeiten ließ. Und sie haben erkannt, welche Struktur, welches Umfeld, welche Intensität sie brauchen, um dauerhaft mit Begeisterung weiter an sich und ihrem Traum zu arbeiten.

 

Ein Talent, mehrere Talente oder harte Arbeit?

Um noch einmal bei den Sporttalenten zu bleiben. Bei ihnen geht es weit über das „gute Händchen“ für den Ball, den Schläger, das Zielvermögen, etc. hinaus. Das ist quasi ihr „Basis-Talent“. Um daraus aber eine Karriere zu starten, Wettbewerbe zu gewinnen und bestimmte Leistungsziele zu erreichen, müssen weitere Talente erkannt und eingesetzt werden.

Natürlich kann man alles lernen. Aber wenn die eigenen Talente dabei nicht angesprochen werden, wird es hart und spätestens irgendwo im Mittelfeld sein Ende nehmen. Da reicht der naturgegebene, exzellente Umgang mit dem Schläger nicht aus. Warum sich das Leben unnötig schwer machen?

 

Vom untalentierten Tennisstar

Talent SportStell dir vor, du möchtest ein Tennissuperstar werden, weil dort Millionen an Preisgeldern warten. Als klassisches Naturtalent siehst du dich zwar nicht, aber es gibt nichts, was nicht durch harte Arbeit erreicht werden kann, oder?

Du kannst dich jeden Tag fünf Stunden auf den Tennisplatz stellen. Auch wenn du kein Gefühl für den Schläger und Ball hast. Das lernst du irgendwann. Vielleicht drei Jahre später als Federer es gelernt hat, nachdem er das erste Mal einen Schläger in der Hand hatte, aber hey, das wird schon!

 

Und wenn es dir keinen Spaß macht, kannst du deine ganze innere Disziplin aufbringen, um dranzubleiben. Wenn du nicht weißt, wofür du es machst, wird es deine Disziplin immer schwerer haben. Noch redest du dir vielleicht ein, dass es wahnsinnig toll sein muss, ein Tennisstar zu sein. Das lässt dich eine Weile durchhalten.

Du kannst dich auch durch die einsamen Stunden auf dem Tennisplatz, allein mit deinem Tennislehrer, durchbeißen. Wo du doch eigentlich jemand bist, der die Unterstützung und den Austausch mit anderen Menschen braucht. Du kannst dich auch jeden Morgen, früh um sechs, auf den Platz quälen, weil irgendjemand glaubt, das sei die beste Trainingszeit, du dich selbst aber abends viel motivierter fühlst.

Du merkst, wie du plötzlich gegen alles ankämpfst, was dir dein Kopf und dein Herz irgendwann mal mitgegeben haben.

Es gibt wohl tatsächlich vereinzelte Spitzensportler, die durch pure Willenskraft ihr Ziel (oder das der Eltern) erreicht haben und ihren Sport nie wirklich geliebt haben. Wer weiß, wie glücklich sie damit geworden sind. Trotzdem Einzelfälle.

Und vor allem gibt es viel mehr Beispiele, die durch diese Variante sehr bald sehr kläglich gescheitert sind.

 

Warum harte Arbeit Mist ist

In unserem Tennisbeispiel wird ein Talent nach dem anderen missachtet. Hart arbeiten, durchbeißen, Disziplin zeigen, unbequem muss es sein. Das sind durchaus die gleichen Parolen, die uns zugerufen werden, wenn es um Arbeit geht. Die gleichen Glaubenssätze, die uns verfolgen, wenn wir uns davor scheuen, eine Arbeit zu finden, die außerhalb des anstrengenden, „so-muss-Arbeit-halt-sein“, 0815 Schemas liegt.

Talente entdeckenArbeit muss nicht anstrengend und zermürbend sein. Ganz im Gegenteil. Wie beim Sport gilt, wenn du deine Talente kennst und richtig einsetzt, macht es nicht nur Spaß und geht leichter, sondern du erreichst auch leichter höhere Ziele.

Die Talente sind die Rohmasse. Richtig kombiniert entwickelst du aus ihnen eine großartige Stärke.

 

Damit haben wir jetzt zwei Glaubenssätze auf einmal getilgt:

  1. Anstrengende Arbeit ist nicht die bessere Arbeit
  2. Ein talentierter Mensch ist kein Supergenie, sondern setzt seine Fähigkeiten nur richtig ein.

Ich hoffe du hast an diesem Punkt bereits zwischen den Zeilen rauslesen können, was damit auch einhergeht: Jeder Mensch hat Talente. Jeder einzelne.

Bei unserem Sportler haben wir gesehen, aus welchem Bereich sich diese Talente zusammensetzen. Das gilt für alle anderen Bereiche im Leben auch. Egal ob Arbeit oder Hobby.

Und wenn du deine Talente noch nicht erkannt hast, wird es Zeit sie zu finden.

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Wie findest du deine Talente?

Fang an dich selbst zu beobachten. In allen möglich Situationen, auch wenn sie dir noch so unwichtig erscheinen. Achte dabei auf folgende Punkte:

  1. Was fällt dir leicht ohne es groß geübt zu haben?

  2. Was kannst du gut? Oder besser als andere Menschen?

  3. Was macht dir Spaß?

  4. In welchen Situationen fühlst du dich besonders wohl?

  5. Wie reagierst du in stressigen Situationen?

  6. Welche noch so kleinen Aufgaben/Arbeiten machst du besonders gerne?

  7. Wie bist du im Kontakt mit anderen Menschen?

  8. Wie reagierst du auf Chaos oder Ordnung?

  9. Magst du feste Zeitpläne?

  10. Wieviel planst du? Kurzfristig und langfristig?

  11. Brauchst du Zeit für dich alleine oder wirst du wahnsinnig wenn keine anderen Menschen da sind?

  12. Wie denkst du? Verträumt, analytisch, Suche nach Zusammenhängen, …

  13. Mehr Denker oder Macher?

  14. Mehr Logik oder Intuition?

  15. Mehr Menschenversteher oder Zahlenversteher?

  16. Mehr ernsthaft oder easy-going?

  17. Mehr praktisch oder geistig?

  18. Was motiviert dich? Geld, Anerkennung, eine bessere Welt, das Lächeln anderer, Herausforderungen, Teamarbeit, Fortschritt,…

  19. Wieviel Leistung und wieviel Müßiggang brauchst du?

  20. Wie wirkst du auf andere Menschen?

 

Beobachte dich in deinem Alltag, um diese Fragen möglichst objektiv und gewissenhaft beantworten zu können. Und probiere neue Sachen aus, um einen besseren Vergleich zu haben. Vielleicht tauchen dort Talente auf, mit denen du nicht gerechnet hättest. Frag auch gerne andere Menschen, wie sie dich einschätzen.

Es ist übrigens immer besser, solche Dinge schriftlich zu beantworten. Bringt mehr Klarheit rein und sie werden dir dauerhaft bewusster.

Wenn du etwas Hilfe brauchst bei der Suche nach deinen Talenten, dann schau dir meinen eBook-Kurs “Entdecke deine Talente” genauer an. Er nimmt dich an die Hand und führt dich langsam aber sicher an den Punkt, an dem du genau weißt, wer du bist und was du willst!

Je länger du dich mit dieser „Selbstbeobachtung“ beschäftigst, umso eindeutiger wird sich herauskristallisieren, wo deine Talente zu finden sind.

Talente liegen, wie du siehst, nicht nur darin, was du gut kannst, sondern auch in welchen Situationen du dich wohlfühlst, welche Strukturen du brauchst und was dich antreibt.

Wenn du nun die richtige Kombination findest, um dein Können in einem passenden und motivierenden Umfeld mit der entsprechenden Struktur zu leben, bist du auf dem besten Weg zum „Supertalent“ 😉

Jetzt ist es an dir, dich auf die Stärkung und den richtigen Einsatz deiner Talente zu konzentrieren. Egal ob fürs Tennistraining oder den nächsten Job.

 

Bleib aufmerksam und nutze deine Chancen!

Deine Steffi

Kennst du deine Talente schon? Oder fällt es dir schwer sie zu finden?

 

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Wer steht hinter Welt der Chancen?

Steffi

Hi, ich bin Steffi, 33, Zukunftsoptimist und sehe, dass sich unsere Welt verändert.
Mit offenen Augen und offenem Geist pick ich mir das Beste für mich raus.
Damit du das auch kannst, schreib ich hier über:
Lebensqualität, Persönlichkeit, Individualisierung, neue Lebensmodelle, neue Werte, Digitalisierung, Arbeit 4.0, …
Da ich seit über acht Jahren als Coach im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Karriere arbeite, habe ich außerdem das ein oder andere Tool parat, um dir den Weg etwas leichter zu machen.

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