Chancen Zukunft der Arbeit

Crowdworking – Wo Sklavenarbeit auf die Zukunft trifft [Definition, Anbieter, Chancen]

Crowdworking
geschrieben von Steffi

Große Unternehmen müssen kostenbewusst agieren. Mittlere und kleine auch. Ist auch verständlich, es gilt gegen eine globale Konkurrenz zu bestehen. Auch die Ressource Mensch ist eine dieser Überlegungen im Kostenbewusstsein.

Der Begriff „Ressource Mensch“ sagt ja schon aus, was dieser Mensch für einen Stellenwert im Unternehmen hat: er ist ein Faktor, ein Teil der funktionieren muss.
Nicht mehr, nicht weniger.

Er hat eine Stellenbeschreibung, deren Inhalte er abdecken muss.
Nicht mehr, nicht weniger.

Die meisten Menschen wollen mehr als nur zu funktionieren.

Sie brauchen die Wertschätzung ihrer Person, Herausforderungen, Sinn. Kein stumpfes abarbeiten von Aufgaben, die helfen sollen die globale Konkurrenz zu übertrumpfen.

Warum entstand Crowdworking?

Durch die strenge Struktur und Hierarchie in vielen Unternehmen bleibt dafür kein Raum. Das Unternehmen hat eine kleine, festgesteckte Aufgabe, die erledigt werden muss und sucht sich einen Mitarbeiter, der genau das tut: in einem eng abgesteckten Feld einen kleinen Teil seiner Fähigkeiten nutzen.

Die Organisation pickt sich die Rosinen eines jeden einzelnen Mitarbeiters raus und bezahlt genau für diese. Nicht für mehr, nicht für weniger. Sie will nie die gesamte Person. Nein, sie will nur ein bisschen was. Obs wirklich die Rosinen sind, also das Beste von uns, sei dahingestellt.

Von allem, was wir an der Uni (geschweige denn in der Schule) gelernt haben, nutzen wir nur einige wenige Prozent in unserem Job. Der Mediziner vielleicht etwas mehr als der Unternehmensberater. Gut, zum Teil, weil wir vieles ganz schnell wieder vergessen, aber eben auch, weil es in unserem Job gar nicht gefragt ist, diese Dinge einzubringen.

 

Von der Unzufriedenheit zur neuen Arbeitsform

Wenn dein Freund zu dir sagen würde, er sei nur wegen deines knackigen Hinterns mit dir zusammen, würdest du ihn vor die Tür setzen. Hoffe ich jedenfalls.

Wenn das Unternehmen zu dir sagen würde, es beschäftige dich nur deshalb, weil du so toll mit Excel-Listen umgehen kannst, würdest du es nicht vor die Tür setzen. Vielleicht weil du es gewöhnt bist von deinem Unternehmen überhaupt keine Wertschätzung zu erfahren, da ist das Excel-Lob schon fast ein Nobelpreis.

Aber genau dieses Reduzieren auf einen kleinen Part deiner Persönlichkeit ist es, was dich unzufrieden macht. Je nachdem welchen Anspruch du an einen Job hast, fehlt dir nicht nur die Anerkennung sondern auch die Möglichkeit, all deine Fähigkeiten einzubringen und außerhalb deiner starren Arbeitsvorgaben etwas zu leisten. Das geht nicht nur dir so und ist auch kein allzu neues Symptom.

Folglich haben wir einen Haufen unzufriedener Mitarbeiter, von deren gesamtem persönlichen Potential nur ein kleiner Teil „gebraucht“ wird und von deren fachlichen Kompetenzen ebenso wenig genutzt wird.

Kein Wunder, dass heutzutage so viele Menschen in die Erfüllung außerhalb von veralteten (und das sind ja doch noch die meisten) Unternehmensformen fliehen. Dorthin, wo sie mehr ihres gesamten persönlichen Potentials nutzen können.
Manch einer in seiner Freizeit, manch einer als Freiberufler.

Nachdem das immer mehr werden, entstehen durch deren Zusammenschlüsse ganz neue Varianten der Erstellung von Produkten und Dienstleistungen.

Crowdworking - ProgrammiererDen Anfang dieser, ich nenn es mal „außer-hierarchischen“ Zusammenschlüsse, wird übrigens den unterforderten Programmieren zugeschrieben. Im Job angeödet wollten sie ihre Ideen und Möglichkeiten nicht verkommen lassen und haben im privaten (ja, unbezahlt) verschiedenste Projekte gestartet.

Sie hatten auf einmal keinen Boss mehr über sich, der ihnen gesagt hätte, was sie tun sollten und welchen Teil ihrer Persönlichkeit sie leben dürfen. Und sie hatten die Möglichkeit mit Gleichgesinnten kreativ zu werden.

Vollkommen egal übrigens, was der Gleichgesinnte gelernt hatte oder mit welcher Note er von der Uni geflogen war. Hauptsache er war mit Herzblut dabei und brachte sich ein.

So entstanden verschiedenste Open-Source-Projekte und die entsprechenden Softwares, die jeder kostenlos nutzen oder weiter verbessern kann.
Aus dieser Ur-Form haben sich mittlerweile professionelle und kommerzielle Projekte entwickelt: virtuelle Plattformen, auf denen jeder, der möchte, seine Fähigkeiten anbieten kann.

Die Crowdworker waren geboren.

Auch wenn du noch nie den Begriff des Crowdworking gehört hast, kennst du ganz sicher irgendwelche Formen davon. Wikipedia? Uber? (einige) Navigations-Apps? „Leserreporter“ bei der BILD?
Die “Crowd”, also die “Menge”, arbeitet für das Unternehmen.

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Die schlechte Seite des Crowdworking

Wo zu Beginn noch die Möglichkeit im Vordergrund stand, die eigenen Potentiale unternehmensunabhängig und ohne kreative Einschränkungen ausleben zu können, haben sich mittlerweile Arbeitsformen daraus entwickelt, die in erster Linie wieder den rein profitorientierten Unternehmen zugutekommen.

Arbeitsschritte, die zuvor von qualifiziertem Personal ausgeübt wurden, werden in noch kleinere Schritte unterteilt, die jeder ungelernt über den PC erledigen kann. Bisherige Mitarbeiter werden überflüssig und das Unternehmen spart sich eine Menge Geld mit unterbezahlten Crowdworkern.

Auch Amazon oder istocks greift ab, was am unteren Ende der Crowdworker-Skala zu finden ist.

So bietet zum Beispiel Amazon mit seiner Plattform mechanical turk anderen Firmen die Möglichkeit Kleinstaufträge, die nicht von Computern erledigt werden können, für verdammt günstiges Geld von den Mitgliedern der Plattform ausführen zu lassen. Da sitzen dann ein paar arme Hanseln und recherchieren Adressen, korrigieren Texte oder tippen Produktbeschreibungen für, wenn’s ganz schlecht läuft, nicht mal einen Euro pro Stunde.

Bei jeder Arbeitsform gibt’s einen Bodensatz. Und wer überhaupt schon mal von Crowdworking gehört hat, bringt es meist genau damit in Verbindung.

 

Crowdworking als Teil der Zukunft der Arbeit

Das ist schade, denn es gibt weitere Modelle, die nicht nur besser bezahlt sind sondern auch genau das leisten, was die Zukunft der Arbeit ausmachen wird.

Zahlreiche Umfragen und Ergebnisse der Zukunfts- und Trendforschung stellen ganz klar folgende Anforderungen an unsere Arbeit in den Mittelpunkt:

      ♦ Wir möchten einen Sinn in unserem Schaffen erkennen
      ♦ Wir brauchen Herausforderungen, möchten wachsen und neues lernen
      ♦ Wir möchten Aufgaben erledigen, die unseren Talenten entsprechen
      ♦ Wir möchten unsere Zeit mit Gleichgesinnten verbringen, die denken wie wir
      ♦ Wir möchten unsere Zeit (auf verschiedene Lebensabschnitte bezogen) in unserem Sinn nutzen

 

Das zeigt sich dann auch beim Crowdworking:

Auf Seiten des Auftragnehmers:

      ♦ Er ist raus aus der festen Struktur des Unternehmens und kann seine unterschiedlichen Potentiale in unterschiedlichen Projekten leben.
      ♦ Er kann sich seine Zeit frei einteilen. Wer gerade mehr Geld benötigt oder seine Workaholic-Ader ausleben möchte, macht das. Wer gerade mehr Zeit für seine Familie aufbringen möchte, macht eben das. Aber er selbst steuert es.
      ♦ Die Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten ist ebenso möglich.
      ♦ Eine ständige Weiterentwicklung kommt fast von alleine, da man mit jedem Projekt nicht nur neue Erfahrungen sammelt sondern sich oft auch in ein neues Thema einarbeiten muss (oder darf).

Und auch die Auftraggeber profitieren von diesen Formen, nicht nur finanziell:

Das Unternehmen

      ♦ kann flexibel auf plötzliche Veränderungen reagieren (größere Auftragsvolumen),
      ♦ kann auf Innovationen außerhalb seiner eigenen (zum Teil starren) Strukturen zugreifen,
      ♦ kann die externen Crowdworker als vorübergehende Experten in bestehende Prozesse einbinden.

 

Wer macht eigentlich Crowdworking und welche Vorteile bringt es?

Vielleicht denkst du jetzt an verzweifelte Arbeitslose, die sich für 2,80 Euro die Stunde ausbeuten lassen. Klar, die gibt’s. Und wie gesagt, diese Form finde ich weder zukunftstaugleich, noch fair, noch unterstützenswert.

Und sonst?

Der Großteil der Crowdworker hat ein abgeschlossenes Hochschulstudium (was keine Voraussetzung ist) und arbeitet angestellt oder freiberuflich.

Und warum machen die das?

      ♦ Für viele Freelancer sind die Plattformen eine Möglichkeit Aufträge zu generieren, ihre Reputation auszubauen, neue Kompetenzen zu erlangen und Kontakt zu spannenden Projekten zu erhalten.
      ♦ Für viele Angestellte sind sie die Möglichkeit, ihre zum Teil ungenutzten Talente sinnvoll einzusetzen und sich einen kleinen Zuverdienst zu erwirtschaften. Oft auch „nur“ weil es Spaß macht. Die Wertschätzung ihrer Arbeit trägt natürlich stark dazu bei.
      ♦ Für manch einen werden sie das Sprungbrett oder ein erstes Versuchslabor sein um in die Freiberuflichkeit oder Projektarbeit zu starten.

 

Welche Formen des Crowdworkings gibt es überhaupt?

Ob noch angestellt oder komplett freischaffender, tummeln sich immer mehr Experten auf virtuellen Plattformen wie jovoto oder 99designs und stellen als Teil einer riesigen, innovativen und kreativen Menge (neudeutsch: “Crowd“) ihre Fähigkeiten zur Verfügung (über verschiedenste Bezahlvarianten).

Beispiele für Crowdworking-Plattformen:

Die aktuellen Klassiker:
Durchaus rentabel sind die Plattformen, die Aufträge nach einem Wettbewerbsprinzip vergeben. Diese gibt es sowohl im kreativen, innovativ/wissenschaftlichen als auch IT-Bereich.

      ♦ Innovativ:

innovationskraftwerk.de

      oder

innocentive.com

      ♦ Kreativ:

99designs.de

      oder

jovoto.com

      oder

userfarm.com

      oder

fiverr.com

      ♦ IT:

topcoder.com

Crowdworking Bei 99designs oder jovoto zum Beispiel kannst du dir für deine Häkelgruppe ein Logo erstellen lassen. Du erstellst auf der Plattform eine kurze Beschreibung, was dir fürs Logo wichtig ist und wieviel du dafür maximal ausgeben willst und bekommst nun von allen Designern, die deinen Auftrag interessant finden Vorschläge. Die Vorschläge werden öffentlich angezeigt und du kannst deinen Senf darüber ablassen, welche du warum gut oder schlecht findest und die Designer bringen Verbesserungen ein. Der Designer mit dem tollsten Vorschlag bekommt den Zuschlag, also die Bezahlung. Jedem Designer ist es selbst überlassen, in welcher Preiskategorie er seine Ideen einbringt und wie viele Zeit er dafür aufwendet. Läuft in etwa nach dem Prinzip „Malwettbewerb“. Und nicht nur deine Häkelgruppe wird hier Aufträge vergeben sondern alles bis hin zu den Global Playern wie zum Beispiel Coca Cola.

Dann gibt es die Plattformen für Kleinstaufträge wie mturk.com oder utest.com oder clickworker.com

Zum größten Teil sind die Aufträge hier sehr schlecht bezahlt. Als App-Tester kann man sich bei utest.com anmelden und testet neue Apps auf Usability, Bugs etc. Was du hier genau verdienen kannst, hängt wieder von der Zugehörigkeit und dem Volumen ab. Als Anfänger eher im Cent-Bereich, wobei es wohl auch Vollzeit-Tester gibt. Wer sich die richtige Aufgabe sucht, wird auch hier einen kleinen Zuverdienst erwirtschaften können. Die meisten Anbieter sagen selbst, dass die wenigsten auf über 1000,- Euro im Monat kommen.

Auf fiverr.com kann man für fünf Dollar ein Logo kaufen. Oft sitzen hier Grafikdesigner aus Asien, die mit viel niedrigeren Lebenshaltungskosten konfrontiert sind und für ihre Verhältnisse gutes Geld verdienen. Aber auch sie bieten für fünf Dollar meist nur eine Grundleistung an; sobald diese spezialisiert werden soll, zahlt man auch mehr.

Unterformen:

Es gibt mittlerweile Anbieter, die sich auf Crowds spezialisieren. Du kommst mit deinem Problem zu ihnen und sie wissen wie sie die Lösung aus der Crowd rausholen.
Sie nutzen die Crowd als Teil ihrer Dienstleistung und verfügen über verschiedene Pools von Experten, wie eben offene und geschlossene Plattformen, und direkte Kontakte zu Spezialisten, die sie für Projekte ansprechen. Wer sich dann in einem Crowd-Projekt einen Namen gemacht hat, kann auf gutbezahlte Folgeaufträge hoffen. Beispiel crowdworx.com

Eine weitere Unterform sind Vermittlungsplattformen, über die Freelancer und Auftraggeber zusammenkommen. Es werden Profile und Projekte dargestellt und zusammengeführt. freelancer.com oder projektwerk.com oder twago.de oder upwork.com

Hier findest du einige weitere Plattformen.

Man geht übrigens davon aus, dass bereits 19% der deutschen Unternehmen auf diese Dienstleistungen zurückgreifen. Die klassischen, hierarchich-strukturierten Unternehmen, die oft zu behäbig sind um wahre Innovationen hervorzubringen oder auf kurzfristige Bedürfnisse des Marktes eingehen zu können, nutzen diese Plattformen. Zum Teil werden die sogenannten Crowdworker direkt in Prozesse mit eingespannt, in denen bereits die festen Mitarbeiter aktiv sind.

Ganz einfach gesagt: Die Unternehmen können aufgrund ihrer starren Strukturen unser volles Potenzial nicht nutzen, schränken uns ein, machen uns unglücklich/unzufrieden, treiben uns damit in Hände des Crowdworkings um anschließend wieder einzukaufen, was wir dort erschaffen haben.
Wenn die Bezahlung langfristig eine vernünftige Lebensgrundlage sichern wird, können wir von einer win-win-Situation sprechen.

 

Was soll und wird in diesem Bereich noch passieren?

Aus dem ursprünglichen Gedanken eines freien, kreativen, selbstbestimmten (oft unentgeltlichen) Zusammenarbeitens mit Gleichgesinnten zur Umsetzung von neuartigen Projekten hat sich das Crowdworking in seinen heutigen Kinderschuhen entwickelt. Einerseits gibt es viel Ausbeutung und unterbezahlte Arbeit andererseits aber auch eine Entwicklung, die hoffen lässt.

Natürlich werden die schlechten Auswüchse der Branche an den medialen Pranger gestellt. Das ist einerseits gut, damit die Menschen darauf aufmerksam werden. Andererseits wird eine Branche, die ein Teil der Arbeit der Zukunft ausmachen wird, verdammt und in die schwarze Ecke eines schwarz-weiß-Bildes abgeschoben.

Vielleicht gehörtest du bisher ja auch zu den Menschen, die Crowdworking nie näher für sich in Betracht gezogen haben, weil es so ein furchtbares Image hat.

Die Arbeit der Zukunft wird jedoch nicht mehr zum Großteil in festangestellten, aufgabenbezogenen Verhältnissen ablaufen. Die Projektarbeit wird in den Vordergrund rücken, die freiberuflich Arbeitenden werden stark zunehmen, der flexible Bedarf an Mitarbeitern wird ebenso zunehmen.

Crowdworking und Vermittlungsplattformen werden hierbei ein großer Teil sein. Die Entwicklung der fluiden Unternehmensformen spielt dabei eine große Rolle.

Natürlich werden feste, sozialversicherte Arbeitsplätze wegfallen, die durch Crowdworker ersetzt werden. Aber mittelfristig werden neue Jobs entstehen: einerseits in der Branche der Plattform-Anbieter, andererseits in der freiberuflichen Beschäftigung, die ein genauso festes und abgesichertes arbeiten ermöglichen kann.

Schon jetzt arbeiten einige Plattformen daran ein Minimum von 9,- Euro pro Stunde bieten zu können.
Und auf den spezialisierten Plattformen mit immensem Expertenwissen wird aktuell schon wertschätzend bezahlt.

Weiterführende Links:

Auf faircrowdwork.org kannst du nachlesen, was sich in Zukunft noch ändern wird und wie die Crowdarbeit noch besser werden kann.
Außerdem findest du dort Rechtstipps und Ratgeber.

Auf der Seite turkopticon haben die Crowdworker von amazons mechanical turk sich ein Bewertungssystem für Auftraggeber geschaffen. Auf einen Blick kann jeder nachvollziehen ob der Auftraggeber fair bezahlt, überhaupt bezahlt, genügend Zeit für den Auftrag eingeplant hat, etc.

Wenn du dich näher mit der Theorie zu diesem Thema beschäftigen möchtest und dich auch die Arbeit der Gewerkschaften dazu interessiert empfehle ich dir dieses Buch: Crowdwork – zurück in die Zukunft?

Ein sehr gute Plattform für “remote jobs” für gut qualifizierte Auftragnehmer (also weit entfernt von Sklavenarbeit) sind die Plattformen remoteok, Fernarbeit oder die Jobbörse der DNX. Beide sind Plattformen für Freelancer, die digital arbeiten; von kleineren bis hin zu hochspezialisierten Aufträgen findet man dort alles. Meistens ohne Lohndumping.

Fazit:

Crowdworking deckt ein breites Spektrum an Arbeitsleistungen ab. Vom kleinen Clickworker bis hin zum hochspezialisierten Experten. Von Kreativleistungen einzelner bis hin zur Innovationsgenerierung durch einen großen Pool.

Für den Arbeitslosen, der nicht aus der Übung kommen will, für den Studenten, der etwas dazuverdienen möchte, für den Angestellten, der sein Potential ausleben möchten, für den Freelancer, der neues lernen, spannendere Projekte begleiten und neue Aufträge generieren möchte. Für Menschen, die Gleichgesinnte suchen. Für Menschen, die über den Tellerrand ihrer aktuellen Möglichkeiten schauen.

Verteufle also nicht, was momentan noch dabei ist, seinen Weg in eine faire Zukunft zu finden. Sieh lieber die Chancen, die das Crowdworking vielen von uns bieten kann.

Bleib achtsam und nutze deine Chancen!
Deine Steffi

PS: Noch auf der Suche nach einer Tätigkeit, die wirklich zu DIR passt? Dann solltest du meinen eBook-Kurs mal unter die Lupe nehmen 😉

 

Was ist deine Meinung zum Thema Crowdworking oder Zukunft der Arbeit generell? Rein damit in die Kommentare!!
Ich bin gespannt!

 

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Wer steht hinter Welt der Chancen?

Steffi

Hi, ich bin Steffi, 33, Zukunftsoptimist und sehe, dass sich unsere Welt verändert.
Mit offenen Augen und offenem Geist pick ich mir das Beste für mich raus.
Damit du das auch kannst, schreib ich hier über:
Lebensqualität, Persönlichkeit, Individualisierung, neue Lebensmodelle, neue Werte, Digitalisierung, Arbeit 4.0, …
Da ich seit über acht Jahren als Coach im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Karriere arbeite, habe ich außerdem das ein oder andere Tool parat, um dir den Weg etwas leichter zu machen.

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4 Kommentare

  • Hey Steffi, spannendes Thema! Kenn ich mich noch gar nicht wirklich aus. Aber der ganze Markt von Crowd- und Share-Modellen ist am Wachsen und das freut mich. Dass es die fiesen Auswüchse nach unten gibt ist klar, gleichzeitig hoffe ich dennoch auf eine gerechtere Verteilung insgesamt und vor allem neue Partizipationsmöglichkeiten, die es so vorher nicht gab.
    Open-University Modelle, wo auf einmal ein 13 jähriges aus Pakistan die beste Prüfung macht (irgendwas ITmäßiges). Ich denke, je klarer das eigene Mindset ist, für den eigenen Wert bezahlt zu werden, umso mehr werden sich die Ausbeutungsmodelle selber ad absurdum führen.
    Und genau dabei helfen wir Coaches weiter! 🙂
    Liebe Grüße und vielen Dank für deinen Artikel!
    Lydia

    • Hi Lydia,

      schön, dass du das auch so siehst! Da passiert momentan so viel, dass ich als alter Optimist ja nur davon ausgehen kann, dass es sich in eine gerechte Form bringen wird. Und dass die Menschen an ihrem Mindset arbeiten, was das betrifft 😉
      Open-Universities sind auch ein super Beispiel, was in dem Bereich noch tolles kommen wird (oder eben schon da ist).

      LG
      Steffi

  • Oh, da sind noch ein paar Plattformen, die ich noch nicht kannte. Danke für die Tipps.
    Kleine Anmerkung: Auch auf Upwork sind die Auftraggeber konsterniert bis schockiert, wenn sie für einen Auftrag mehr als 1 Cent pro Wort bezahlen sollen. (Selbst wenn man ihnen mühsam vorrechnet, dass man von 1 Cent nicht leben kann als Freiberufler, was im Grunde jeder Unternehmer selbst wissen müsste.) Also so ganz koscher sind diese Plattformen auch nicht und ich hoffe sogar, ihnen in naher Zukunft ganz den Rücken kehren zu können. Auch wenn ich grundsätzlich ein großer Fan der neuen Möglichkeiten wie Remote Work, Virtual Labour und Crowdworking bin. Hoffe, das wird sich bald richtig etablieren – mit vernünftigen Löhnen. LG Julia

    • Hi Julia,

      Danke für den Hinweis mit Upwork!
      Das ist eben der Punkt: einerseits wird noch viel Unfug seitens der Anbieter getrieben (gerechte Bezahlung etc.) andererseits ist es ein guter Einstieg und Zuverdienst (je nach Plattform). Aber vor allem glaube ich eben, dass sich diese Modelle, da sie so zukunftsfähig sind, auch fair weiterentwickeln werden.
      Lg
      Steffi